HomöopathieSucheZur Startseite
Materia medica · Nr. 319

Zincum metallicum

Zinc.

In 12.588 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Zincum metallicum ist das Mittel für erschöpfte, nervöse Menschen mit charakteristischen unwillkürlichen Bewegungen und Zuckungen. Das Kernthema ist die tiefe Nervenschwäche mit motorischer Unruhe bei gleichzeitiger geistiger Trägheit.

Konstitution

KörperbauMeist schwächliche, blasse Konstitution mit Neigung zur Abmagerung. Oft eingefallenes, müdes Gesicht mit fahler Hautfarbe.
Thermalitätfrostig
TemperamentSchwermütige, reizbare Grundstimmung mit ausgeprägter Nervosität. Wechselhaft zwischen Depression und Gereiztheit, dabei große Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen.

Gemütsbild

Nervenschwäche und ErschöpfungReizbarkeit bei GeräuschenSchwermut und Depression

Charakteristisch ist die Abneigung gegen Sprechen und soziale Kontakte bei gleichzeitiger innerer Unruhe. Die Patienten sind extrem geräuschempfindlich und reagieren überempfindlich auf Stimmen. Stimmungsschwankungen zwischen Schwermut und Gereiztheit prägen das Bild. Geistige Trägheit steht im Kontrast zur körperlichen motorischen Unruhe.

Ängste: Geräuschempfindlichkeit, Soziale Kontakte

Leitsymptome

Unwillkürliche Zuckungen und Bewegungen, besonders der Füße und Hände - charakteristisches 'Zinc-Zucken'
Extreme Erschöpfung und Mattigkeit mit schnellem, jagendem Puls
Chorea-artige Bewegungen, die sich während der Menstruation bessern
Brennende Schmerzen in Knochen und Muskeln
Verschlechterung
  • Nachmittags und abends
  • Vor und während der Menstruation
  • Nach dem Essen
  • Durch Entblößen
Verbesserung
  • Durch Bewegung und Lagewechsel
  • Beim Fasten
  • An der frischen Luft
  • Bei Licht

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Süße Speisen
  • Kalte Getränke
Abneigung
  • Wein
  • Warme Speisen

In Repertorien häufig zugeordnet

Nervöse Erschöpfungszustände mit ZuckungenChorea und unwillkürliche BewegungenChronische Verstopfung mit hartem StuhlBlasenlähmung mit HarnverhaltungNervöse Kopfschmerzen

Abgrenzung

Anders als Agaricus sind die Bewegungen weniger koordiniert und mehr zuckend. Im Gegensatz zu Ignatia steht hier die körperliche Nervenschwäche im Vordergrund, weniger der emotionale Kummer.

Verwandte Mittel

AgaricusIgnatiaKali phosphoricum

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-03-21). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.