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Materia medica · Nr. 3575

Xenon

Xen.

Auch: xeno

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Xenon ist ein Edelgas (Ordnungszahl 54), farb-, geruch- und geschmacklos, das nur in Spuren in der Erdatmosphäre vorkommt und in der Medizin als Narkosegas bekannt ist. Homöopathisch gehört es zu den modernen Mitteln: Es wurde in den 1990er Jahren durch Jeremy Sherr geprüft, eine klassische Materia medica des 19. Jahrhunderts liegt nicht vor. In der Literatur der Edelgase (Scholten, Sherr) wird Xenon den Themen Abschluss und Vollendung, Rückzug aus der Welt, Losgelöstheit sowie Grenz- und Schwellenerfahrungen zugeordnet. Beschrieben werden Zustände von innerer Weite und Distanz bei gleichzeitiger Gleichgültigkeit gegenüber dem Alltäglichen.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der modernen Literatur beschrieben bei Zuständen von innerer Distanz und LosgelöstheitNachwirkungen von Narkosen und Grenzerfahrungen, wie sie die Prüfungsliteratur schildert

Verwandte Mittel

HeliumNeonArgonKryptonRadon

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.