Viscum tiliae ist die auf der Linde gewachsene Mistel (Viscum album, Sandelholzgewächse). Wie die übrigen Wirtsbaumformen wird sie in der anthroposophischen Arzneimittelherstellung eigens geführt, weil der Halbschmarotzer Stoffe seines Wirtsbaumes aufnimmt und Misteln je nach Wirt unterschiedlich zusammengesetzt sind. In der homöopathischen Literatur ist die Mistel unter Viscum album beschrieben und wird dort mit Schwindel, Kreislaufbeschwerden und krampfartigen Zuständen in Verbindung gebracht; die Lindenblüte selbst ist als Tilia europaea ein eigenes, den Schweißmitteln zugerechnetes Arzneimittel. Eine Prüfung der Lindenmistel liegt nicht vor.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
Verwandte Mittel
Viscum albumTilia europaeaViscum mali
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.