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Materia medica · Nr. 3545

Viscum mali

Visc-m.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Viscum mali ist die auf dem Apfelbaum gewachsene Mistel (Viscum album, Sandelholzgewächse) und die in Mitteleuropa am häufigsten anzutreffende Wirtsbaumform der Laubholzmistel. Die Unterscheidung nach Wirtsbaum ist in der anthroposophischen Arzneimittelherstellung üblich, da der Halbschmarotzer Stoffe seines Wirtes aufnimmt und der Gehalt an Lektinen und Viscotoxinen entsprechend schwankt. Die homöopathische Literatur beschreibt die Mistel unter Viscum album bei Boericke und Clarke und ordnet ihr Schwindel, Kreislaufbeschwerden und krampfartige Zustände zu; eine eigene Prüfung der Apfelbaummistel ist nicht überliefert.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur der Mistel zugeordnet: Schwindel und Kreislaufbeschwerden

Verwandte Mittel

Viscum albumPyrus malusViscum crataegi

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.