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Materia medica · Nr. 3541

Viscum abietis

Visc-ab.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Viscum abietis ist die auf der Weißtanne wachsende Mistel, botanisch die Tannenmistel (Viscum album subsp. abietis) aus der Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae). Misteln sind Halbschmarotzer, deren Inhaltsstoffe — Lektine, Viscotoxine und Flavonoide — sich je nach Wirtsbaum unterscheiden; deshalb wird in der anthroposophischen und homöopathischen Arzneimittelherstellung nach Wirtsbaum getrennt bezeichnet. Die Mistel selbst (Viscum album) ist in der homöopathischen Literatur bei Boericke und Clarke beschrieben und wird dort mit Kreislaufregulation, Schwindel und krampfartigen Zuständen in Verbindung gebracht; für die Wirtsbaumform Tanne liegt keine eigene Prüfung vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur der Mistel zugeordnet: Schwindel und Kreislaufbeschwerden

Verwandte Mittel

Viscum albumAbies nigraCrataegus oxyacantha

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.