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Materia medica · Nr. 3536

Vipera daboia

Vip-d.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Vipera daboia bezeichnet die Kettenviper (Daboia russelii), eine große, in Südasien weit verbreitete Giftschlange aus der Familie der Vipern; verwendet wird das Gift. Das Sekret greift Blutgerinnung und Gefäße an und führt nach einem Biss zu starker Schwellung, Blutungen und Kreislaufversagen. In der homöopathischen Literatur wird das Mittel unter den Schlangengiften geführt und in älteren Quellen wie Clarke im Zusammenhang mit Blutungsneigung und Zerfallszuständen genannt; eine umfangreiche Arzneimittelprüfung ist nicht überliefert.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der älteren Literatur genannt: Blutungsneigung mit dunklem, schlecht gerinnendem Blut

Verwandte Mittel

Vipera berusCrotalus horridusLachesis mutaNaja tripudians

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.