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Materia medica · Nr. 3471

Urotropinum

Urotrop.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Urotropin (Methenamin, Hexamethylentetramin) ist eine synthetische Verbindung aus Formaldehyd und Ammoniak, die in der Medizin als Harnwegsantiseptikum verwendet wurde: im sauren Harn setzt sie Formaldehyd frei. Beschrieben sind bei längerem Gebrauch Reizerscheinungen der Blase mit häufigem Harndrang und Brennen sowie Magenbeschwerden. Homöopathisch gehört Urotropinum zu den aus Arzneistoffen abgeleiteten Mitteln, das der Literatur zufolge dem Themenkreis der ableitenden Harnwege nahesteht; eine klassische Prüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Reizzustände der ableitenden Harnwege, wie sie aus den Arzneimittelwirkungen beschrieben sind

Verwandte Mittel

CantharisFormalinumAcidum benzoicum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.