Urethan (Ethylcarbamat) ist eine synthetische Substanz, die im frühen 20. Jahrhundert als Schlafmittel und später versuchsweise in der Krebsbehandlung eingesetzt wurde; sie gilt heute als krebserzeugend und wird nicht mehr verwendet. Die ältere Literatur beschreibt Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen sowie Leber- und Blutbildschäden. Homöopathisch zählt Urethane zu den aus Arzneimittelwirkungen abgeleiteten, sehr selten verwendeten Mitteln ohne klassische Prüfung.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
Verwandte Mittel
Chloralum hydratumTrionalSulfonal
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.