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Materia medica · Nr. 3447

Tyramine

Tyram.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Tyramin ist ein biogenes Amin, das im Körper aus der Aminosäure Tyrosin entsteht und in gereiftem Käse, Rotwein, Hefeextrakt und geräucherten Speisen vorkommt. Pharmakologisch setzt es Noradrenalin frei und steigert Blutdruck und Herzfrequenz; in der Medizin ist es als Auslöser von Kopfschmerzattacken bei empfindlichen Menschen und als kritischer Stoff bei bestimmten Arzneimitteln bekannt. Homöopathisch gehört Tyraminum zu den modernen, aus Stoffwechselsubstanzen abgeleiteten Mitteln ohne klassische Arzneimittelprüfung.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Kopfschmerzen im Zusammenhang mit bestimmten Nahrungsmitteln, wie sie die pharmakologische Literatur beschreibt

Verwandte Mittel

AdrenalinumHistaminumTyrosinum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.