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Materia medica · Nr. 3432

Tuberculinum Denys

Tub-d.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Tuberculinum Denys ist eine der zahlreichen Tuberkulin-Zubereitungen, die um 1900 aus Kulturen des Tuberkelbakteriums hergestellt wurden; sie geht auf das Verfahren von Joseph Denys zurück (filtrierte Bouillonkultur). Homöopathisch gehört sie zu den Nosoden der Tuberkulin-Reihe. Die Literatur beschreibt für diese Gruppe insgesamt Ruhelosigkeit und Wechselhaftigkeit, Neigung zu wiederkehrenden Atemwegsinfekten, Erschöpfung nach Krankheiten und ein Verlangen nach Luft und Veränderung. Ausführlich ausgearbeitet sind vor allem Tuberculinum bovinum und Bacillinum; die Sonderformen stehen ihnen nahe.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Erschöpfungszustände und wiederkehrende Atemwegsinfekte, wie sie der Tuberkulin-Reihe klassisch zugeordnet werden

Verwandte Mittel

Tuberculinum bovinumBacillinumPhosphorusCalcium phosphoricum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.