Trachinus draco, das Petermännchen, ist ein im Sand der europäischen Küsten lauernder Fisch mit giftigen Stacheln an Rücken und Kiemendeckel. Als homöopathisches Mittel ist es kaum geprüft und nur mit wenigen Rubriken vertreten; die Repertorien führen es bei neuralgischen Schmerzen, asthmatischer Atmung, Geschwüren der Haut und bei Blutvergiftung auf. Das Bild folgt damit weitgehend dem, was die Toxikologie über den Stich des Tieres berichtet: rasend brennender Schmerz und eine schlecht heilende, zur Vereiterung neigende Wunde.
Konstitution
Gemütsbild
Keine Gemütsrubriken in der Datenbasis verzeichnetAus der Toxikologie beschriebene Unruhe unter heftigem SchmerzKein geprüftes seelisches Bild überliefert
Zum Gemüt von Trachinus draco liegen in OpenHomeopath keine Rubriken vor, und auch die klassische Materia medica enthält kein ausgearbeitetes seelisches Bild. Was über den Zustand nach einem Stich berichtet wird, gehört in die Toxikologie: heftigste Schmerzen, Unruhe, Erschöpfung. Diese Angaben lassen sich nicht ohne Weiteres in ein homöopathisches Gemütsbild übersetzen. Das Mittel wird in der Praxis nach den wenigen körperlichen Anhaltspunkten und nach dem Analogiegedanken der Verletzung erwogen, nicht nach seelischen Zeichen.
Ängste: In der Literatur nicht näher beschrieben, Keine Angstrubriken in der Datenbasis vorhanden
Leitsymptome
- Berührung der betroffenen Stelle
- Ausbreitung des Schmerzes entlang der Nervenbahn
- In den vorliegenden Rubriken sind keine weiteren Modalitäten verzeichnet
- In den vorliegenden Rubriken keine Besserungsmodalitäten verzeichnet
- Die Toxikologie nennt örtliche Wärmeanwendung, was als Prüfungsangabe nicht gesichert ist
Verlangen und Abneigungen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Die Datenbasis enthält keine Rubriken zu Speisen und Getränken
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Ein Verlangen- und Abneigungsbild wurde für dieses Mittel nie geprüft
In Repertorien häufig zugeordnet
Neuralgische Schmerzzustände, in Repertorien unter den Allgemeinsymptomen aufgeführtAsthmatische AtembeschwerdenSchlecht heilende HautgeschwüreKlinisch der Septikämie und Pyämie zugeordnetFolgen von Stichverletzungen, nach dem Analogiegedanken der Ursubstanz
Abgrenzung
Unter den Meerestieren ist Medusa als Quallenmittel bei Brennen und Quaddeln der Haut ungleich bekannter, Sepia als Tintenfischmittel gehört einem völlig anderen Bild an. Für neuralgische Schmerzen nach Stichverletzungen ist Hypericum perforatum das klassisch zugeordnete und weitaus besser belegte Mittel; Ledum palustre wird Stichwunden mit kühler, blasser Umgebung zugeordnet. Trachinus draco kommt nur dort in Betracht, wo die Substanzbeziehung selbst den Ausschlag gibt, und bleibt wegen der schmalen Datenbasis ein Randmittel.
Verwandte Mittel
Hypericum perforatumLedum palustreApis mellificaMedusaLachesis muta
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.