Toxicophis pugnax ist das potenzierte Gift der nordamerikanischen Wassermokassinotter, einer Grubenotter aus der Verwandtschaft von Lachesis und Crotalus. Das Mittel gehört zu den selten verwendeten Schlangenmitteln; Angaben dazu finden sich vor allem in älteren Sammelwerken der amerikanischen Homöopathie. In OpenHomeopath ist eine einzige Rubrik verzeichnet, die eine wahnhafte Empfindung von Gefahr betrifft.
Konstitution
Gemütsbild
Empfindung, in Gefahr zu seinErwarten eines drohenden Unglücksinnere Anspannung, wie sie den Schlangenmitteln allgemein zugeschrieben wird
Die einzige verzeichnete Rubrik betrifft die Wahnidee, sich in Gefahr zu befinden, und ordnet Toxicophis pugnax damit in die Gruppe der Schlangenmittel ein, bei denen das Gefühl von Bedrohung ein wiederkehrendes Thema ist. Beschrieben wird ein Zustand, in dem Unheil erwartet wird, ohne dass ein greifbarer Anlass benannt werden kann. Über diese eine Angabe hinaus liegen kaum belastbare Gemütsdaten vor. Die klassische Materia medica führt das Mittel nur knapp und meist im Vergleich mit den größeren Schlangenmitteln. Ausführlichere Schilderungen des seelischen Bildes wären daher nicht gedeckt.
Ängste: Furcht vor drohender Gefahr, Furcht, es werde ein Unglück geschehen
Leitsymptome
- in der Literatur nicht näher beschrieben
- für dieses Mittel liegen keine gesicherten Modalitäten vor
- in der Literatur nicht näher beschrieben
- für dieses Mittel liegen keine gesicherten Modalitäten vor
Verlangen und Abneigungen
- keine charakteristischen Verlangen überliefert
- keine charakteristischen Abneigungen überliefert
In Repertorien häufig zugeordnet
Zustände mit anhaltender Empfindung von Bedrohung, entsprechend der vorliegenden RubrikÄngstliche Erwartung eines UnglücksFolgen von Schlangenbissen, in der älteren toxikologischen Literatur besprochen
Abgrenzung
Gegenüber Lachesis fehlen bei Toxicophis pugnax die charakteristische Gesprächigkeit, die Verschlimmerung nach dem Schlaf und die Unverträglichkeit von Enge am Hals; gegenüber Crotalus horridus fehlt das ausgeprägte Bild der Blutzersetzung. Verglichen mit Cenchris contortrix, der nächstverwandten Art, ist die Datenlage noch schmaler. Praktisch wird das Mittel meist erst erwogen, wenn ein Schlangenbild passt, die großen Vertreter der Gruppe aber nicht decken.
Verwandte Mittel
LachesisCrotalus horridusCenchris contortrixNaja tripudians
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.