Titanium metallicum ist das metallische Element Titan, ein leichtes, sehr korrosionsbeständiges Übergangsmetall. In der Homöopathie ist es ein kleines, wenig geprüftes Mittel mit zwei auffälligen Angaben: Halbsichtigkeit, also der Ausfall einer Gesichtsfeldhälfte, und vorzeitiger Samenerguss mit sexueller Schwäche. Beide Züge stammen aus der älteren Materia medica und bilden zusammen mit dem schmalen Repertoriumsbestand den Kern des Bildes.
Konstitution
Gemütsbild
Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertIn der Literatur überwiegend über Sehstörung und Sexualfunktion beschriebenKeine ausführliche Arzneimittelprüfung vorhanden
Im Repertorium sind zu Titanium metallicum keine Gemütsrubriken besetzt. Die klassische Materia medica führt das Mittel mit wenigen Zeilen und beschreibt es rein funktionell. Neuere Darstellungen der Metallreihe ordnen Titan Themen von Belastbarkeit und Erschöpfung der Leistungsfähigkeit zu; das sind systematische Überlegungen und keine Prüfungsergebnisse. Ein belastbares Gemütsbild lässt sich daraus nicht ableiten und wird hier bewusst nicht ausgeführt.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- Keine Angaben zu Speiseverlangen überliefert
- Keine Angaben zu Speiseabneigungen überliefert
In Repertorien häufig zugeordnet
Halbsichtigkeit und GesichtsfeldausfälleVorzeitiger SamenergussSexuelle SchwächeSehstörungen
Abgrenzung
Bei Halbsichtigkeit sind Lycopodium clavatum, Lithium carbonicum, Aurum metallicum und Calcarea carbonica die breiter belegten Mittel; Lycopodium zeigt dabei meist den Ausfall der rechten Gesichtsfeldhälfte im Rahmen eines vollständigen Konstitutionsbildes. Bei vorzeitigem Samenerguss stehen Lycopodium clavatum, Selenium metallicum und Phosphoricum acidum im Vordergrund, jeweils mit reicherem Symptomenbild. Titanium bleibt ein Mittel mit sehr schmalem Bestand, das vor allem durch das Zusammentreffen beider Züge auffällt.
Verwandte Mittel
Lycopodium clavatumAurum metallicumSelenium metallicumLithium carbonicumPhosphoricum acidum
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.