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Materia medica · Nr. 3323

Thallium sulphuricum

Thal-s.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Thallium sulphuricum, das Thalliumsulfat, ist die Verbindung, die im 20. Jahrhundert als geruch- und geschmackloses Ratten- und Mäusegift weite Verbreitung fand und deshalb häufig Ausgangspunkt von Vergiftungen war; seit langem ist ihr Einsatz untersagt. Das Vergiftungsbild mit raschem Haarausfall, brennenden Schmerzen der Füße und Lähmungserscheinungen der Beine prägt die homöopathische Beschreibung des Thalliums. Die Sulfatverbindung selbst ist klassisch nicht geprüft; ausführlicher beschrieben wird Thallium aceticum.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

Verwandte Mittel

Thallium aceticumThallium metallicumSulphurPlumbum metallicum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.