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Materia medica · Nr. 3316

Thallium aceticum

Thal-act.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Thallium aceticum ist das Acetat des sehr giftigen Schwermetalls Thallium (Ordnungszahl 81). Es war die Form, die im frühen 20. Jahrhundert zur Enthaarung der Kopfhaut vor der Behandlung von Pilzerkrankungen verwendet wurde, bis die Vergiftungsgefahr dies beendete. Aus den Vergiftungsbildern kennt die Literatur den kennzeichnenden raschen Haarausfall, brennende und blitzartige Schmerzen sowie Lähmungserscheinungen der Beine; in der Materia medica ist Thallium ein kleines Mittel mit eben diesem Bezug.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur bei raschem Haarausfall nach zehrenden Erkrankungen genanntBei brennenden, blitzartig einschießenden Schmerzen der Glieder beschriebenBei Muskelschwäche und Lähmungsgefühl der Beine aufgeführt

Verwandte Mittel

Thallium metallicumPlumbum metallicumArsenicum albumSelenium metallicum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.