Terebinthina ist das Mittel für schwere entzündliche Erkrankungen des Urogenitalsystems mit Neigung zu Blutungen und Wasseransammlungen. Der typische Patient leidet unter brennenden Nieren- und Blasenentzündungen mit blutigem, dunklem Urin und ausgeprägter körperlicher Schwäche.
Konstitution
Gemütsbild
LebensmüdigkeitErschöpfung durch KrankheitResignation
Das Gemüt ist stark von den körperlichen Leiden geprägt. Der Patient zeigt eine tiefe Erschöpfung und Niedergeschlagenheit, die bis zum Lebensüberdruss gehen kann. Die schweren entzündlichen Prozesse und ständigen Beschwerden führen zu Resignation und Hoffnungslosigkeit. Nach körperlichen Anstrengungen wie dem Stuhlgang kann sogar Bewusstlosigkeit auftreten. Die seelische Verfassung spiegelt die Schwere der organischen Erkrankung wider.
Ängste: Angst vor dem Tod, Angst vor Schmerzen beim Wasserlassen
Leitsymptome
- beim Wasserlassen
- nach körperlicher Anstrengung
- Ruhe
- Wärme
Verlangen und Abneigungen
- Wasser bei Kopfschmerzen
- Süße Getränke
- Feste Nahrung
- Fleisch
In Repertorien häufig zugeordnet
Akute und chronische Nierenentzündung mit blutigem UrinSchwere Blasenentzündung mit HarnverhaltAscites und WasseransammlungenMadenwurmbefall mit blutigem StuhlZahnfleischbluten und Parodontose
Abgrenzung
Von Cantharis durch die ausgeprägte Schwäche und Neigung zu Wasseransammlungen unterscheidbar. Phosphorus hat ähnliche Blutungsneigung, aber weniger spezifische Nierensymptome. Arsenicum zeigt ähnliche Erschöpfung, aber andere Modalitäten.
Verwandte Mittel
CantharisPhosphorusArsenicum album
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-03-21). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.