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Materia medica · Nr. 3219

Streptomycinum

Streptom.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Streptomycinum ist das potenzierte Antibiotikum Streptomycin, ein von dem Bodenbakterium Streptomyces griseus gebildeter Wirkstoff, der ab den 1940er Jahren vor allem gegen Tuberkulose eingesetzt wurde. In der Homöopathie zählt es zu den Arzneimittel-Nosoden, also den Verdünnungen moderner Medikamente. Bekannt ist die Substanz für ihre Auswirkungen auf Gehör- und Gleichgewichtsnerv sowie auf die Nieren; darauf stützen sich die Angaben der klinischen Literatur, eine klassische Prüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Folgezustände einer Antibiotikabehandlung (im Sinne der Arzneimittel-Nosoden beschrieben)Ohrgeräusche und Schwindel nach Medikamenteneinnahme (dem Substanzbild zugeordnet)

Verwandte Mittel

Streptomycinum sulphatumPenicillinumChininum sulphuricumTuberculinum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.