Serum anguillae ist das Blutserum des Flussaals, ein Tiermittel aus dem späten 19. Jahrhundert. Es kam über die französische Schule in die Arzneimittellehre, in der das Aalserum wegen seiner Wirkung auf Nieren und Kreislauf untersucht wurde. Der Repertoriumsbestand umfasst eine einzige klinische Angabe: den Bluthochdruck.
Konstitution
Gemütsbild
Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertIm Repertorium rein organbezogen geführtKeine ausführliche Arzneimittelprüfung vorhanden
Zu Serum anguillae sind keine Gemütsrubriken besetzt; die einzige Angabe liegt im Kapitel Klinisches. Die französische Literatur des frühen 20. Jahrhunderts führte das Mittel im Umfeld von Nierenerkrankungen, spärlichem Harn und Wasseransammlungen und stellte es dort neben Apis und Apocynum. Ein Symptomenbild mit Modalitäten, Empfindungen oder Gemütszeichen ist daraus nicht hervorgegangen und wird hier nicht ergänzt.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- Keine Angaben zu Speiseverlangen überliefert
- Keine Angaben zu Speiseabneigungen überliefert
In Repertorien häufig zugeordnet
BluthochdruckNierenbezogene Beschwerden mit verminderter Harnmenge, wie sie die ältere Literatur dem Aalserum zuordnetWeitere Zuordnungen sind im Bestand nicht verzeichnet
Abgrenzung
Bei erhöhtem Blutdruck sind Glonoinum mit dem wogenden Kopfschmerz und der Hitze im Kopf, Aurum metallicum mit Vollblütigkeit und schwerer Gemütslage, Veratrum viride mit der auffallenden Verlangsamung des Pulses sowie Baryta carbonica bei Gefäßveränderungen im Alter die klassisch beschriebenen Mittel. Bei nierenbedingten Wasseransammlungen stehen Apis mellifica und Apocynum cannabinum im Vordergrund. Serum anguillae bleibt demgegenüber ein Randmittel mit einer einzigen klinischen Zuordnung. Bluthochdruck und Nierenerkrankungen bedürfen der ärztlichen Abklärung und Verlaufskontrolle.
Verwandte Mittel
Apis mellificaApocynum cannabinumGlonoinumAurum metallicumTerebinthina
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.