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Materia medica · Nr. 3061

Scolopendrium vulgare

Scolo-v.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Scolopendrium vulgare, die Hirschzunge (heute Asplenium scolopendrium), ist ein Farn schattiger, kalkreicher Schluchtwälder mit ungeteilten, zungenförmigen Wedeln. In der Klostermedizin galt das gerbstoff- und schleimhaltige Kraut als Mittel für Milz und Leber. Nicht zu verwechseln mit Scolopendra, dem Hundertfüßer, der ein ganz anderes Arzneimittel darstellt. Für den Farn ist in der homöopathischen Literatur keine eigenständige Prüfung überliefert.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Traditionell in der Klostermedizin Milz- und Leberbeschwerden zugeordnet

Verwandte Mittel

Ceterach officinarumFilix masCeanothus americanus

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.