Scatolum, das Skatol, ist ein Abbauprodukt des Eiweißstoffwechsels, das bei der bakteriellen Zersetzung im Darm entsteht und den Geruch des Stuhls prägt. In der Homöopathie ist es ein sehr kleines Mittel aus der Gruppe der Fäulnis- und Stoffwechselprodukte. Der Repertoriumsbestand liegt beim Gemüt und führt eine einzige Angabe: Mangel an Antrieb und Ehrgeiz.
Konstitution
Gemütsbild
Mangel an Antrieb und EhrgeizFehlender Anstoß, etwas zu beginnenKein weiteres Gemütsbild überliefert
Der gesamte Bestand des Mittels liegt im Kapitel Gemüt und beschränkt sich auf den Mangel an Ehrgeiz - das Fehlen des Wunsches, etwas zu erreichen oder in Angriff zu nehmen. Die Angabe steht mit niedrigem Grad und ohne begleitende Zeichen; es ist nicht überliefert, ob sie mit körperlicher Schwäche, mit Verdrossenheit oder mit Verdauungsbeschwerden einhergeht. Verwandte Stoffwechsel- und Fäulnisprodukte der Materia medica wie Indolum und Pyrogenium sind ebenfalls nur knapp ausgearbeitet; ihre Angaben lassen sich nicht auf Scatolum übertragen.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- Keine Angaben zu Speiseverlangen überliefert
- Keine Angaben zu Speiseabneigungen überliefert
In Repertorien häufig zugeordnet
Mangel an Antrieb und EhrgeizZustände von Gleichgültigkeit gegenüber eigenen VorhabenWeitere Zuordnungen sind im Bestand nicht verzeichnet
Abgrenzung
Bei Antriebslosigkeit sind Sepia officinalis mit der Gleichgültigkeit gegenüber den Nächsten und der Besserung durch Bewegung, Phosphoricum acidum mit der Erschöpfung nach Kummer oder Säfteverlust, Gelsemium sempervirens mit der matten Schwere und Sulphur mit der Trägheit bei theoretischem Interesse die ausgearbeiteten Mittel. Carbo vegetabilis steht für Antriebsarmut mit Gärung und Blähung. Scatolum bleibt demgegenüber ein Randmittel mit einer einzigen Angabe niedrigen Grades und ohne begleitende Zeichen.
Verwandte Mittel
Sepia officinalisPhosphoricum acidumSulphurCarbo vegetabilisPyrogenium
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.