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Materia medica · Nr. 2916

Ranunculus flammula

Ran-fl.

In 2 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Ranunculus flammula, der Brennende Hahnenfuß, ist ein kleiner Hahnenfuß feuchter Wiesen und Grabenränder, dessen frischer Saft auf der Haut Rötung und Blasen erzeugt. In der Homöopathie ist er ein sehr kleines Mittel; die verwandten Arten Ranunculus bulbosus und Ranunculus sceleratus sind ungleich besser ausgearbeitet. Der Repertoriumsbestand liegt bei der Haut und führt eine einzige Angabe: Geschwüre.

Konstitution

KörperbauEin charakteristischer Körperbau ist nicht überliefert.
ThermalitätIn der Literatur nicht näher beschrieben
TemperamentZum Temperament liegen keine belastbaren Angaben vor. Ranunculus flammula gehört zu den kaum geprüften Arten der Gattung; ein Persönlichkeitsbild ist nicht überliefert und wird hier nicht ergänzt.

Gemütsbild

Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertIm Repertorium rein hautbezogen geführtKeine ausführliche Arzneimittelprüfung vorhanden

Zu Ranunculus flammula sind keine Gemütsrubriken besetzt; die einzige Angabe betrifft die Haut. Die Gattung Ranunculus ist in der Materia medica sonst gut vertreten: Ranunculus bulbosus mit den stechenden Zwischenrippenschmerzen und den Bläschen der Gürtelrose, Ranunculus sceleratus mit den scharfen, ätzenden Blasen und dem rohen Gefühl. Beide Bilder lassen sich nicht auf Ranunculus flammula übertragen, für den nur eine Zuordnung überliefert ist.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Geschwüre der Haut - die einzige kennzeichnende Angabe des Mittels
Hautbeschwerden als übergeordnete Zuordnung im Bestand
Nähere Bestimmungen zu Sitz, Absonderung oder Schmerzcharakter der Geschwüre sind nicht überliefert
Die ältere Literatur beschreibt den frischen Saft als hautreizend mit Rötung und Blasenbildung, entwickelt daraus für diese Art aber kein ausgearbeitetes Arzneimittelbild
Verschlechterung
  • Keine gesicherten Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Verbesserung
  • Keine gesicherten Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Keine Angaben zu Speiseverlangen überliefert
Abneigung
  • Keine Angaben zu Speiseabneigungen überliefert

In Repertorien häufig zugeordnet

HautgeschwüreHautbeschwerden mit Reizung und Blasenbildung, wie sie die ältere Literatur der Pflanze zuschreibtWeitere Zuordnungen sind im Bestand nicht verzeichnet

Abgrenzung

Bei Hautgeschwüren entscheiden Absonderung, Schmerz und Umgebung: Silicea steht für die langsam heilenden Geschwüre mit dünnem Eiter, Hepar sulphuris für die stark berührungsempfindlichen, Mercurius solubilis für die schmierig belegten mit nächtlicher Verschlimmerung, Arsenicum album für die brennenden mit Frost und Unruhe, Lachesis muta für die blaurot verfärbten. Innerhalb der Gattung wird Ranunculus sceleratus bei scharfen, ätzenden Blasen genannt. Ranunculus flammula bleibt demgegenüber ein Randmittel mit einer einzigen unbestimmten Zuordnung.

Verwandte Mittel

Ranunculus bulbosusRanunculus sceleratusSiliceaMercurius solubilisCantharis vesicatoria

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.