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Materia medica · Nr. 3651

pygnoporus sanguineus

pygnop-sa

In 1 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Pycnoporus sanguineus ist ein leuchtend orangeroter Porling, ein holzbewohnender Baumpilz warmer Gegenden, der in der Volksheilkunde mehrerer Länder verwendet wurde. In der klassischen Materia medica kommt er nicht vor; das Mittel stammt aus dem Umfeld neuerer Prüfungen. In OpenHomeopath liegt nur eine einzige Rubrik vor - die Wahnidee, der eigene Körper sehe hässlich aus.

Konstitution

KörperbauZum Körperbau liegen keine Angaben vor. Ein Konstitutionstyp ist für dieses Mittel nicht ausgearbeitet.
ThermalitätIn der Literatur nicht näher beschrieben
TemperamentDer einzige verzeichnete Zug betrifft die Ablehnung des eigenen Aussehens. Ein weitergehendes Temperamentsbild ist nicht überliefert.

Gemütsbild

Wahnidee, der eigene Körper sei hässlich - die einzige verzeichnete AngabeBeschäftigung mit dem eigenen Aussehen und dessen AblehnungKein weiteres geprüftes Gemütsbild überliefert

Die einzige im Repertorium eingetragene Rubrik gehört zum Gemüt: die Vorstellung, der eigene Körper sei hässlich. Gemeint ist eine feste, dem Zuspruch nicht zugängliche Überzeugung, entstellt oder abstoßend zu sein, während Außenstehende nichts dergleichen wahrnehmen. Dass ausgerechnet diese Rubrik als einzige verzeichnet ist, deutet auf eine neuere Prüfung hin, aus der einzelne auffällige Angaben in den Datenbestand gelangt sind. Ein zusammenhängendes Mittelbild lässt sich daraus nicht ableiten; weitere Aussagen wären nicht belegt.

Ängste: Furcht, wegen des Aussehens abgelehnt zu werden, aus der verzeichneten Rubrik abgeleitet, Weitere Ängste sind im Repertorium nicht verzeichnet

Leitsymptome

Körperliche Symptome sind im Repertorium nicht verzeichnet; die einzige Angabe betrifft das Gemüt
Für die Pilzmittel allgemein beschreibt die neuere Literatur eine Beziehung zu Haut und Schleimhäuten
Ein gesichertes Organbild liegt für dieses Mittel nicht vor
Verschlechterung
  • Im Repertorium sind keine Verschlimmerungsumstände verzeichnet
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Verbesserung
  • Im Repertorium sind keine Besserungsumstände verzeichnet
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Keine Verlangen überliefert
  • Im Repertorium nicht verzeichnet
Abneigung
  • Keine Abneigungen überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

Wahnidee, hässlich auszusehen - einzige RepertoriumsrubrikDarüber hinaus keine gesicherten Anwendungsgebiete überliefert

Abgrenzung

Die Vorstellung, hässlich oder entstellt zu sein, ist bei mehreren breit geprüften Mitteln belegt: Sulphur mit der Überzeugung, übel zu riechen oder abstoßend zu wirken, Thuja occidentalis mit dem Gefühl, der Körper sei zerbrechlich und fremd, Natrium muriaticum mit dem Rückzug aus Scham und Verletzlichkeit, Veratrum album mit entstellten Vorstellungen über die eigene Person. Pycnoporus sanguineus bringt zu dieser Rubrik keine weiteren Anhaltspunkte mit. Unter den Pilzmitteln ist Agaricus muscarius das am besten geprüfte.

Verwandte Mittel

SulphurThuja occidentalisNatrium muriaticumAgaricus muscarius

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.