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Materia medica · Nr. 2854

Psilocybecae rulescens

Psil.

In 1 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Psilocybe caerulescens ist ein psilocybinhaltiger Blätterpilz aus Mittelamerika, der in indigenen Kulturen Mexikos rituell verwendet wurde und beim Verzehr tiefgreifende Veränderungen der Wahrnehmung hervorruft. In der klassischen Materia medica kommt er nicht vor; das Mittel gehört zu den neueren Pilzprüfungen. In OpenHomeopath liegt nur eine einzige Rubrik vor - grünlicher Auswurf -, die zu diesem Umfeld keinen Bezug erkennen lässt.

Konstitution

KörperbauZum Körperbau liegen keine Angaben vor. Ein Konstitutionstyp ist für dieses Mittel nicht ausgearbeitet.
ThermalitätIn der Literatur nicht näher beschrieben
TemperamentEin durch breite Prüfung gesichertes Temperamentsbild liegt nicht vor. Die neuere Literatur beschreibt für die Pilzmittel allgemein wechselnde Zustände zwischen Benommenheit und Übererregung sowie eine veränderte Wahrnehmung von Zeit und Raum.

Gemütsbild

Keine Gemütsrubriken im Repertorium verzeichnetIn der neueren Literatur zu den Pilzmitteln: veränderte Wahrnehmung und schwankende Ich-GrenzenKein durch breite Prüfung gesichertes Gemütsbild

Für Psilocybe caerulescens ist im vorliegenden Datenbestand keine Gemütsrubrik eingetragen. Die Wirkungen des Ausgangsstoffs auf die Wahrnehmung sind aus der Toxikologie und aus dem rituellen Gebrauch gut bekannt: verändertes Zeitgefühl, sich wandelnde Farb- und Formeindrücke, das Gefühl, die Grenze zwischen sich und der Umgebung zu verlieren. Die neuere homöopathische Literatur greift diese Beobachtungen auf und ordnet sie den Pilzmitteln allgemein zu. Für die homöopathische Zubereitung dieses Pilzes liegen jedoch keine Rubriken vor, die solche Züge belegen würden; Aussagen darüber hinaus wären nicht gestützt.

Ängste: Keine Ängste im Repertorium verzeichnet, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Grünlicher Auswurf - die einzige im Repertorium verzeichnete Angabe des Mittels
Weitere körperliche Symptome sind nicht eingetragen
Aus der Wirkung des Ausgangsstoffs bekannt: Schwindel, Übelkeit und Pupillenerweiterung; homöopathisch ist dies nicht durch Rubriken belegt
Verschlechterung
  • Im Repertorium sind keine Verschlimmerungsumstände verzeichnet
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Verbesserung
  • Im Repertorium sind keine Besserungsumstände verzeichnet
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Keine Verlangen überliefert
  • Im Repertorium nicht verzeichnet
Abneigung
  • Keine Abneigungen überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

Grünlicher Auswurf - einzige RepertoriumsrubrikDarüber hinaus keine gesicherten Anwendungsgebiete überliefertNennung fast ausschließlich im Rahmen der neueren Pilzprüfungen

Abgrenzung

Unter den Pilzmitteln ist Agaricus muscarius das mit Abstand am besten geprüfte: Zuckungen, Kältegefühl wie von Eisnadeln, überschießende Munterkeit mit anschließender Schwere. Secale cornutum und Ustilago maydis stehen für andere, ebenfalls gut belegte Bilder. Psilocybe caerulescens bringt demgegenüber nur eine einzelne, wenig kennzeichnende Rubrik mit; die in der neueren Literatur genannten Wahrnehmungsthemen decken breit geprüfte Mittel wie Cannabis indica oder Anhalonium lewinii ab.

Verwandte Mittel

Agaricus muscariusCannabis indicaAnhalonium lewiniiSecale cornutum

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.