Procainum muriaticum ist Procainhydrochlorid, das erste synthetische Lokalanästhetikum vom Estertyp, das seit Beginn des 20. Jahrhunderts in der Zahn- und Infiltrationsanästhesie eingesetzt wurde und als Bestandteil sogenannter Neuraltherapie-Zubereitungen bekannt ist. Homöopathisch gehört es zu den Mitteln aus modernen Arzneistoffen; die Literatur beschreibt es vor allem im Zusammenhang mit Unverträglichkeitsreaktionen auf örtliche Betäubungsmittel. Eine klassische Arzneimittelprüfung ist nicht überliefert.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
In Repertorien häufig zugeordnet
In der Literatur bei Beschwerden nach örtlicher Betäubung genanntIm Zusammenhang mit Kreislaufreaktionen und Unruhe nach Injektionen beschrieben
Verwandte Mittel
Cocainum muriaticumAconitum napellus
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.