Pinus lambertiana, die kalifornische Zuckerkiefer, ist ein sehr kleines Mittel aus der nordamerikanischen Arzneimittellehre. Die wenigen überlieferten Angaben betreffen zwei Bereiche: die weiblichen Geschlechtsorgane mit Ausbleiben der Regel und Neigung zur Fehlgeburt sowie den Mastdarm mit hartnäckiger Verstopfung. Ein Konstitutionsbild besitzt das Mittel nicht.
Konstitution
Gemütsbild
Keine charakteristischen Gemütsrubriken vorhandenIn der Literatur nicht näher beschrieben
Zu Pinus lambertiana sind keine Gemütssymptome verzeichnet. Das Mittel stammt aus der Erfahrungsmedizin des amerikanischen Westens, wo der Saft der Zuckerkiefer volkstümlich verwendet wurde; eine ausgearbeitete Prüfung an Gesunden liegt nicht vor. Die verwandten Nadelholzmittel wie Abies canadensis und Thuja occidentalis haben eigene, breiter gezeichnete Bilder, die sich nicht auf Pinus lambertiana übertragen lassen. Wer das Mittel erwägt, geht allein von den überlieferten Zeichen an Regel und Stuhlgang aus.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine charakteristischen Verschlechterungen überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine charakteristischen Besserungen überliefert
Verlangen und Abneigungen
- Keine charakteristischen Speiseverlangen überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
In Repertorien häufig zugeordnet
Ausbleiben der RegelblutungStörungen des RegelverlaufsNeigung zur FehlgeburtVerstopfung
Abgrenzung
Bei ausbleibender Regel sind Pulsatilla, Senecio aureus und Natrium muriaticum die klassisch ausführlich beschriebenen Mittel; bei Neigung zur Fehlgeburt Sabina, Viburnum opulus und Caulophyllum. Bei träger Verstopfung ohne Drang steht Alumina im Vordergrund. Pinus lambertiana bleibt demgegenüber ein Randmittel, dessen Kennzeichen allein die Verbindung von ausbleibender Regel und hartnäckiger Verstopfung ist.
Verwandte Mittel
PulsatillaSenecio aureusSabinaAluminaAbies canadensis
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.