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Materia medica · Nr. 2696

Pilocarpinum muriaticum

Pilo-m.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Pilocarpinum muriaticum ist das Hydrochlorid des Pilocarpins, des Hauptalkaloids der südamerikanischen Jaborandi-Sträucher (Pilocarpus jaborandi und verwandte Arten, Rutaceae). Der Stoff regt die Drüsentätigkeit stark an und ruft ausgeprägten Speichel- und Schweißfluss sowie eine Verengung der Pupille hervor; in der Augenheilkunde ist er als Miotikum seit langem in Gebrauch. In der homöopathischen Literatur steht die Alkaloidzubereitung neben dem geprüften Mittel Jaborandi, auf dessen Arzneimittelbild verwiesen wird.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Klassisch über Jaborandi zugeordnet zu starkem Speichel- und SchweißflussIn der Literatur bei Akkommodationsstörungen und Sehbeschwerden nach Augenanstrengung genannt

Verwandte Mittel

JaborandiPilocarpinum nitricumPhysostigma venenosumBelladonna

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.