Picrorhiza steht für Picrorhiza kurroa, im Ayurveda Kutki oder Katuka genannt, eine niedrige ausdauernde Staude der Hochlagen des Himalaya, botanisch heute zu den Wegerichgewächsen (Plantaginaceae) gestellt. Verwendet wird der außerordentlich bittere Wurzelstock, der die Iridoidglykoside Picrosid und Kutkosid enthält; in der ayurvedischen Arzneimittellehre gehört er zu den wichtigsten bitteren Leberdrogen. In der homöopathischen Literatur wird die Pflanze vor allem in der indischen Praxis geführt, eine ausgearbeitete klassische Prüfung ist nicht überliefert.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
In Repertorien häufig zugeordnet
In der ayurvedischen Arzneimittellehre bei Beschwerden von Leber und Galle genanntTraditionell als bitteres Mittel bei Verdauungsschwäche und Fieberzuständen erwähnt
Verwandte Mittel
Chelidonium majusCarduus marianusGentiana luteaPhyllanthus niruri
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.