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Materia medica · Nr. 2694

Picrorhiza

Picror.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Picrorhiza steht für Picrorhiza kurroa, im Ayurveda Kutki oder Katuka genannt, eine niedrige ausdauernde Staude der Hochlagen des Himalaya, botanisch heute zu den Wegerichgewächsen (Plantaginaceae) gestellt. Verwendet wird der außerordentlich bittere Wurzelstock, der die Iridoidglykoside Picrosid und Kutkosid enthält; in der ayurvedischen Arzneimittellehre gehört er zu den wichtigsten bitteren Leberdrogen. In der homöopathischen Literatur wird die Pflanze vor allem in der indischen Praxis geführt, eine ausgearbeitete klassische Prüfung ist nicht überliefert.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der ayurvedischen Arzneimittellehre bei Beschwerden von Leber und Galle genanntTraditionell als bitteres Mittel bei Verdauungsschwäche und Fieberzuständen erwähnt

Verwandte Mittel

Chelidonium majusCarduus marianusGentiana luteaPhyllanthus niruri

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.