HomöopathieSucheZur Startseite
Materia medica · Nr. 2692

Picrotoxinum acidum

Picro-ac.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Picrotoxinum acidum bezeichnet das Picrotoxin, den stark bitteren Giftstoff aus den Kokkelskörnern, den Früchten der ostindischen Schlingpflanze Anamirta cocculus (Menispermaceae). Der Stoff hebt die hemmende Wirkung des Botenstoffs GABA im Zentralnervensystem auf und ist deshalb als Krampfgift beschrieben; früher diente er als Fischgift und als Atemanaleptikum. In der homöopathischen Literatur steht er als Inhaltsstoffzubereitung neben dem klassisch geprüften Mittel Cocculus indicus, auf dessen Arzneimittelbild verwiesen wird; eine eigene ausgearbeitete Prüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Klassisch über Cocculus indicus zugeordnet zu Schwindel mit Übelkeit und zu Erschöpfung nach SchlafmangelIn der toxikologischen Literatur im Zusammenhang mit Krampfzuständen beschrieben

Verwandte Mittel

Cocculus indicusNux vomicaCicuta virosa

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.