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Materia medica · Nr. 2688

Physostigminum salicylicum

Physin-sal.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Physostigminum salicylicum ist das Salicylat des Physostigmins, des Hauptalkaloids der westafrikanischen Kalabarbohne (Physostigma venenosum). Der Stoff hemmt den Abbau des Botenstoffs Acetylcholin und wirkt dadurch pupillenverengend, drüsenanregend und muskelaktivierend; in der Augenheilkunde war er als Miotikum lange in Gebrauch, in der Toxikologie ist er als starkes Nervengift beschrieben. In der homöopathischen Literatur wird er als Alkaloidzubereitung neben dem klassisch geprüften Mittel Physostigma geführt; für die Anwendung verweist die Literatur auf das Bild der Stammpflanze.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Klassisch über Physostigma zugeordnet zu Sehstörungen mit Pupillenverengung und MuskelzitternIn der Materia medica bei Schwäche und Zittern der Willkürmuskulatur beschrieben

Verwandte Mittel

Physostigma venenosumGelsemium sempervirensConium maculatumCurare

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.