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Materia medica · Nr. 2614

Pelletierinum

Pellin.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Pelletierinum ist die Zubereitung aus Pelletierin, einem Alkaloid aus der Rinde des Granatapfelbaums (Punica granatum), das nach dem Chemiker Pelletier benannt ist. Der Stoff war lange das gebräuchliche Mittel zur Abtreibung von Bandwürmern und wirkt zugleich lähmend auf das Nervensystem; in höherer Menge sind Schwindel, Sehstörungen und Muskelschwäche beschrieben. Homöopathisch steht das Alkaloid in der Nachbarschaft von Granatum; eine ausgearbeitete klassische Prüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Bandwurmbefall, wie er der Substanz klassisch zugeordnet wirdSchwindel mit Sehstörungen, in der Vergiftungsliteratur beschrieben

Verwandte Mittel

GranatumFilix masCina

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.