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Materia medica · Nr. 2608

Pecten jacobaeus

Pect.

In 2 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Pecten jacobaeus, die Große Pilgermuschel oder Jakobsmuschel, ist ein Meerestier aus der Gruppe der Kammmuscheln und als Arznei ein Randmittel der Materia medica. Der gesamte Repertoriumsbestand liegt bei der Atmung und führt eine einzige Angabe: asthmatische Atmung.

Konstitution

KörperbauEin charakteristischer Körperbau ist nicht überliefert.
ThermalitätIn der Literatur nicht näher beschrieben
TemperamentZum Temperament liegen keine belastbaren Angaben vor. Pecten jacobaeus gehört zu den kleinen Tiermitteln, die ohne ausführliche Prüfung an Gesunden und ohne Gemütsbild in die Materia medica gelangt sind. Ein Persönlichkeitsbild wird hier nicht ergänzt.

Gemütsbild

Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertIm Repertorium rein körperbezogen geführtKeine ausführliche Arzneimittelprüfung vorhanden

Zu Pecten jacobaeus sind keine Gemütsrubriken besetzt; die einzige Angabe betrifft die Atmung. Die Meerestiere der Materia medica reichen von den gut ausgearbeiteten wie Sepia officinalis und Murex purpurea bis zu solchen, die nur mit einer einzigen Zuordnung geführt werden; die Muschel gehört zur zweiten Gruppe. Ein Zusammenhang mit Unverträglichkeitsreaktionen auf Schalentiere, wie ihn die Literatur bei anderen Meeresmitteln erwähnt, ist im Bestand nicht abgebildet und wird hier nicht ergänzt.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Asthmatische Atmung, erschwertes Atemholen - die einzige kennzeichnende Angabe des Mittels
Beschwerden der Atmung als übergeordnete Zuordnung im Bestand
Nähere Bestimmungen wie Tageszeit, Lage oder auslösende Umstände sind nicht überliefert
Weitere Organbezüge sind nicht verzeichnet
Verschlechterung
  • Keine gesicherten Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Verbesserung
  • Keine gesicherten Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Keine Angaben zu Speiseverlangen überliefert
Abneigung
  • Keine Angaben zu Speiseabneigungen überliefert

In Repertorien häufig zugeordnet

Asthmatische AtmungErschwertes AtemholenWeitere Zuordnungen sind im Bestand nicht verzeichnet

Abgrenzung

Bei asthmatischer Atmung entscheiden die Begleitumstände: Arsenicum album steht für die nächtliche Atemnot mit Unruhe und Frost, Ipecacuanha für die verschleimte Brust mit Würgen und Übelkeit, Antimonium tartaricum für das reichliche, nicht abhustbare Rasseln bei Schwäche, Natrium sulphuricum für die feuchtigkeitsbedingte Verschlimmerung, Sambucus nigra für das nächtliche Auffahren mit Erstickungsgefühl bei Kindern. Astacus fluviatilis wird bei Beschwerden nach dem Genuss von Schalentieren genannt. Pecten jacobaeus trägt zu diesem Bereich nur eine unbestimmte Angabe bei. Anhaltende Atemnot gehört in ärztliche Abklärung.

Verwandte Mittel

Arsenicum albumIpecacuanhaAntimonium tartaricumAstacus fluviatilisSepia officinalis

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.