Opium ist das homöopathische Mittel für Zustände extremer Bewusstseinsveränderung und neurologischer Störungen nach Schock oder Schreck. Der typische Patient zeigt eine Mischung aus Übererregung und Bewusstlosigkeit, oft mit verlangsamten Körperfunktionen und mangelnder Reaktionsfähigkeit.
Konstitution
Gemütsbild
BewusstseinsstörungenReaktionsmangelExtreme Gemütsschwankungen
Das Gemütsbild ist geprägt von extremen Bewusstseinszuständen - von völliger Benommenheit und Stupor bis hin zu deliranten Zuständen mit Raserei. Zwischen diesen Polen kann eine unnatürliche Heiterkeit und Fröhlichkeit auftreten. Der Patient ist entweder völlig unempfindlich gegenüber äußeren Reizen oder extrem überempfindlich, besonders gegen Geräusche. Das Gedächtnis kann außergewöhnlich scharf sein oder völlig fehlen.
Ängste: Angst durch Schreck ausgelöst, Angst vor Geräuschen
Leitsymptome
- Alkohol und Wein
- Bettwärme
- Aufstehen
- Während des Schlafs
- Kühle
- Ruhe
Verlangen und Abneigungen
- Stimulantien
- Alkohol
- Wein verschlechtert
- Warme Speisen
In Repertorien häufig zugeordnet
Schlaganfall mit BewusstlosigkeitKonvulsionen nach SchreckDelirium tremensGehirnblutungenZustand nach schweren Schockzuständen
Abgrenzung
Während Belladonna heiß, rot und wild erregt ist, zeigt Opium eher kalte, bläuliche Zustände mit Bewusstlosigkeit. Gelsemium hat ähnliche Benommenheit, aber ohne die extremen Bewusstseinsschwankungen und die Schmerzlosigkeit von Opium.
Verwandte Mittel
BelladonnaGelsemiumArnica
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-03-21). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.