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Materia medica · Nr. 2517

Ononis spinosa

Onon.

In 4 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Ononis spinosa, die Dornige Hauhechel, ist ein Schmetterlingsblütler magerer Wiesen und Wegränder; verwendet wird die tief reichende Wurzel, die in der überlieferten Heilkunde vor allem den harntreibenden Teemischungen zugerechnet wird. In der homöopathischen Datenbank ist das Mittel nur mit wenigen Angaben vertreten: verzeichnet sind Kopfschmerz und Nasenbluten.

Konstitution

KörperbauEin eigener Konstitutionstyp ist nicht überliefert. Die Pflanze wird über einzelne Beschwerdebilder und über ihre überlieferte Verwendung erwogen, nicht über eine Konstitution.
Thermalitätwechselnd
TemperamentZum Temperament liegen keine Angaben vor. Die vier verfügbaren Rubriken stammen aus den Kapiteln Kopf und Nase; Gemütsrubriken sind nicht ausgewiesen.

Gemütsbild

In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesenKein eigenständiges Gemütsbild überliefertIn der Literatur nicht näher beschrieben

Ein Gemütsbild ist für Ononis spinosa nicht ausgearbeitet. Die Hauhechel ist in der Pflanzenheilkunde bekannter als in der Homöopathie; dort wird sie im Zusammenhang mit der Harnausscheidung genannt. Eine umfassende homöopathische Arzneimittelprüfung, aus der sich seelische Kennzeichen ableiten ließen, liegt nicht vor. Die verfügbaren Angaben beschränken sich auf Kopfschmerz und Nasenbluten, beide im untersten Grad verzeichnet. Weitergehende Zuschreibungen zu Wesen, Ängsten oder Träumen wären an dieser Stelle nicht belegt.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Kopfschmerz; als eine der beiden Angaben des Mittels im Kopfkapitel aufgeführt
Nasenbluten; im Nasenkapitel verzeichnet
In der überlieferten Heilkunde ist die Wurzel den harntreibenden Mitteln zugeordnet
Weitere Organbezüge sind in der vorliegenden Datenbasis nicht ausgewiesen
Verschlechterung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Verbesserung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Abneigung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

In Repertorien bei Kopfschmerz aufgeführtBei Nasenbluten im Nasenkapitel verzeichnetIn der überlieferten Heilkunde den harntreibenden Pflanzen zugeordnet

Abgrenzung

Bei Nasenbluten sind die geprüften Mittel weit genauer beschrieben: Millefolium bei hellrotem Blut ohne Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens, Ferrum phosphoricum bei Nasenbluten im Zusammenhang mit fieberhaften Zuständen, Phosphorus bei leicht auftretenden Blutungen mit Erschöpfung, Hamamelis virginiana bei dunklem, langsam fließendem Blut. Bei Kopfschmerz stehen Belladonna, Bryonia alba und Natrium muriaticum mit ausgearbeiteten Modalitäten zur Verfügung. Ononis spinosa steuert keine eigenen Empfindungen oder Modalitäten bei und bleibt damit ein sehr kleines Mittel.

Verwandte Mittel

MillefoliumFerrum phosphoricumPhosphorusHamamelis virginianaSolidago virgaurea

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.