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Materia medica · Nr. 2449

Niccolum sulphuricum

Nicc-s.

In 11 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Niccolum sulphuricum, das schwefelsaure Nickel, ist ein Mineralsalz aus dem Nickel und der Schwefelsäure-Reihe und gehört zu den kleinen, wenig geprüften Metallsalzen. Die Repertorien führen es vor allem bei periodisch wiederkehrenden Nervenschmerzen, bei Kopfschmerz und bei schießenden Schmerzen in Hand und Fingern. Der Datenbestand ist schmal; ein Konstitutionsbild ist nicht ausgearbeitet.

Konstitution

KörperbauEin eigenes Konstitutionsbild liegt nicht vor. Die Nickelverbindungen werden in der Literatur allgemein bei erschöpften, geistig überarbeiteten Menschen mit periodischen Beschwerden beschrieben; für das Sulfat selbst ist das nicht eigens ausgeführt.
Thermalitätwechselnd
TemperamentBelastbare Angaben zum Temperament liegen für dieses Salz nicht vor. Die Materia medica beschreibt bei Niccolum metallicum eine geistige Erschöpfung nach anhaltender Kopfarbeit; ob das auf das Sulfat übertragbar ist, lassen die Quellen offen. Der Zugang erfolgt daher über die Schmerzzeichen.

Gemütsbild

Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertErschöpfung nach geistiger Anstrengung (für die Nickelreihe beschrieben)In der Literatur nicht näher beschrieben

Für Niccolum sulphuricum verzeichnen die Repertorien keine Gemütsrubriken. Das Mittel ist ein Randsalz, dessen Bild sich in den Quellen auf wenige körperliche Zeichen beschränkt. Was die Literatur über die Nickelreihe an geistiger Ermüdung und Unlust zu weiterer Kopfarbeit beschreibt, gehört zum besser geprüften Niccolum metallicum und lässt sich nicht ohne Weiteres übertragen. Ein durchgezeichnetes seelisches Thema für dieses Salz ist nicht überliefert und wird hier nicht ergänzt.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Nervenschmerzen mit ausgeprägter Periodizität - Beschwerden, die in regelmäßigen Abständen wiederkehren; die kennzeichnende Angabe des Mittels
Kopfschmerz, in den Repertorien ohne nähere Charakterisierung verzeichnet
Schießende Schmerzen in den Fingern
Schießende Schmerzen in der Hand
Die Beschwerden der Gliedmaßen sind auf die obere Extremität bezogen
Verschlechterung
  • Periodische Wiederkehr in regelmäßigen Abständen ist das Kennzeichen des Mittels
  • Zu weiteren Modalitäten liegen in der Datenbank keine Angaben vor
Verbesserung
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
  • Zu den Modalitäten liegen in der Datenbank keine Angaben vor

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Keine Speiseverlangen überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Abneigung
  • Keine Speiseabneigungen überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

Periodisch wiederkehrende NervenschmerzenKopfschmerzSchießende Schmerzen in Hand und Fingern

Abgrenzung

Das besser geprüfte Niccolum metallicum ist das Bezugsmittel der Reihe und deckt die geistige Erschöpfung mit periodischem Kopfschmerz umfassender ab. Bei ausgeprägter Periodizität sind China officinalis, Cedron und Arsenicum album die klassisch führenden Mittel; Cedron gilt in den Repertorien als eines der schärfsten Zeichen für die uhrgenaue Wiederkehr. Kalmia latifolia und Hypericum perforatum stehen den schießenden Nervenschmerzen der Gliedmaßen näher. Niccolum sulphuricum bleibt ein Randmittel mit schmaler Grundlage.

Verwandte Mittel

Niccolum metallicumChina officinalisCedronKalmia latifoliaArsenicum album

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.