Neostigmine methylsulfate ist ein synthetischer Hemmstoff der Cholinesterase, der den Abbau des Überträgerstoffs Acetylcholin verzögert und dadurch die Übertragung an Nerv-Muskel-Verbindungen und im Parasympathikus verstärkt. In der Medizin wird er bei Myasthenia gravis, zur Aufhebung von Muskelrelaxantien und bei Darmträgheit nach Operationen verwendet; die Substanz ist ein Abkömmling des Physostigmins aus der Kalabarbohne. Homöopathisch gehört sie zu den potenzierten Arzneistoffen der modernen Literatur; eine klassische Prüfung liegt nicht vor.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
In Repertorien häufig zugeordnet
In der modernen Literatur als potenzierter Arzneistoff dem Bereich von Muskelkraft und Darmtätigkeit zugeordnet
Verwandte Mittel
Physostigma venenosumCurareGelsemium sempervirensCausticum
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.