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Materia medica · Nr. 2356

Narceinum

Narcin.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Narceinum ist das Narcein, ein Nebenalkaloid aus dem Milchsaft des Schlafmohns (Papaver somniferum). Es gehört wie Morphin und Noscapin zu den Isochinolin-Alkaloiden des Opiums und war im 19. Jahrhundert als beruhigend und hustendämpfend beschriebener Stoff in Gebrauch, ohne die starke betäubende Wirkung des Morphins zu erreichen. Homöopathisch steht es als potenziertes Einzelalkaloid neben Opium und Morphinum; ein eigenes ausgearbeitetes Arzneimittelbild ist nicht überliefert.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

Verwandte Mittel

OpiumMorphinumCodeinum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.