Naphtalinum ist das Naphthalin, ein zweikerniger aromatischer Kohlenwasserstoff aus dem Steinkohlenteer, der lange als Mottenmittel in Gebrauch war und an seinem durchdringenden Geruch erkennbar ist. In die homöopathische Materia medica gelangte es über Beobachtungen bei Arbeitern und Tierversuchen; Boericke und Clarke ordnen es den Atemwegen zu und beschreiben krampfartige Atemnot, Heufieberbeschwerden mit reichlichem Fließschnupfen sowie Reizungen der Augen. Es blieb ein kleines Mittel mit schmaler Prüfungsgrundlage.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
In Repertorien häufig zugeordnet
Krampfartige AtemnotHeuschnupfenbeschwerden mit FließschnupfenReizung der Augen
Verwandte Mittel
Coccus cactiCorallium rubrumDrosera rotundifolia
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.