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Materia medica · Nr. 224

Naphtalinum

Napht.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Naphtalinum ist das Naphthalin, ein zweikerniger aromatischer Kohlenwasserstoff aus dem Steinkohlenteer, der lange als Mottenmittel in Gebrauch war und an seinem durchdringenden Geruch erkennbar ist. In die homöopathische Materia medica gelangte es über Beobachtungen bei Arbeitern und Tierversuchen; Boericke und Clarke ordnen es den Atemwegen zu und beschreiben krampfartige Atemnot, Heufieberbeschwerden mit reichlichem Fließschnupfen sowie Reizungen der Augen. Es blieb ein kleines Mittel mit schmaler Prüfungsgrundlage.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Krampfartige AtemnotHeuschnupfenbeschwerden mit FließschnupfenReizung der Augen

Verwandte Mittel

Coccus cactiCorallium rubrumDrosera rotundifolia

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.