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Materia medica · Nr. 2331

Muscarinum

Muscin.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Muscarinum ist das Muscarin, ein Alkaloid, das zuerst aus dem Fliegenpilz (Amanita muscaria) isoliert wurde und in größerer Menge in Risspilzen und Trichterlingen vorkommt. Pharmakologisch ist es der Namensgeber der muscarinischen Rezeptoren; das Vergiftungsbild ist gut dokumentiert und umfasst starken Speichel- und Tränenfluss, Schweißausbruch, enge Pupillen, Bauchkrämpfe und verlangsamten Puls. Homöopathisch steht Muscarinum als potenzierter Inhaltsstoff neben dem klassisch geprüften Gesamtpilz Agaricus muscarius, besitzt aber kein eigenes ausgearbeitetes Arzneimittelbild.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

Verwandte Mittel

Agaricus muscariusPilocarpinum muriaticumPhysostigma venenosum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.