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Materia medica · Nr. 2301

Monilia albicans

Moni.

In 2 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Monilia albicans ist die Nosode des Hefepilzes, der heute als Candida albicans geführt wird; Monilia ist sein älterer botanischer Name. Der Repertoriumsbestand ist schmal und liegt vollständig im Gemüt. Beide überlieferten Angaben zeichnen dieselbe Richtung: die Schüchternheit bei Kindern und die Wahnidee, in Gefahr zu sein.

Konstitution

KörperbauEin eigener Konstitutionstyp ist nicht überliefert. Das Mittel wird über die beiden Gemütsangaben erschlossen.
ThermalitätIn der Literatur nicht näher beschrieben
TemperamentDie überlieferten Zeichen deuten auf ein zurückhaltendes, leicht verunsichertes Wesen, besonders bei Kindern. Dazu tritt eine Grundstimmung, in der Bedrohliches erwartet wird, ohne dass ein äußerer Anlass vorliegt. Über diese beiden Züge hinaus ist kein Persönlichkeitsbild belegt; die neueren Pilz- und Hefemittel der Materia medica sind erst in Ansätzen ausgearbeitet.

Gemütsbild

Schüchternheit, besonders bei KindernEmpfindung, in Gefahr zu sein, ohne äußeren AnlassErwartung, dass ein Unglück geschieht

Der gesamte Bestand des Mittels liegt im Kapitel Gemüt. Verzeichnet ist zum einen die Schüchternheit von Kindern - Zurückhaltung im Kontakt, Scheu vor Fremden, Zurückweichen statt Zugehen. Zum anderen die Wahnidee, in Gefahr zu sein: ein Gefühl von Bedrohung, dem kein greifbarer Anlass entspricht und das sich als Erwartung eines Unglücks äußern kann. Beide Angaben stehen mit niedrigem Grad; sie zeichnen eine Richtung, kein vollständiges Bild. Ein Zusammenhang mit den körperlichen Zeichen einer Hefebesiedlung ist im Bestand nicht abgebildet und wird hier nicht ergänzt.

Ängste: Furcht, dass ein Unglück geschieht, Empfindung von Gefahr ohne erkennbaren Grund, Scheu im Umgang mit anderen, besonders bei Kindern

Leitsymptome

Körperliche Leitsymptome sind im Bestand nicht verzeichnet; beide Angaben betreffen das Gemüt
Die neuere Literatur nennt die Hefenosoden im Zusammenhang mit Beschwerden nach wiederholten Antibiotikagaben und mit hartnäckigen Schleimhautbeschwerden, entwickelt daraus aber kein geprüftes Symptomenbild
Weitere Organbezüge sind nicht überliefert
Verschlechterung
  • Keine gesicherten Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Verbesserung
  • Keine gesicherten Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Keine gesicherten Angaben zu Speiseverlangen im Bestand
Abneigung
  • Keine gesicherten Angaben zu Speiseabneigungen im Bestand

In Repertorien häufig zugeordnet

Schüchternheit bei KindernÄngstliche Grundstimmung mit Empfindung von BedrohungErwartung eines bevorstehenden Unglücks

Abgrenzung

Bei kindlicher Schüchternheit sind Baryta carbonica mit der Scheu, sich zu zeigen, und dem Verstecken hinter der Mutter, Pulsatilla mit dem anhänglichen, leicht weinerlichen Wesen sowie Silicea mit der zurückhaltenden Zaghaftigkeit bei innerer Festigkeit die ausgearbeiteten Mittel. Für die Empfindung drohenden Unglücks stehen Aconitum napellus, Calcarea carbonica und Psorinum im Vordergrund. Monilia albicans bleibt demgegenüber ein Mittel mit zwei Angaben niedrigen Grades und ohne begleitendes Körperbild.

Verwandte Mittel

Baryta carbonicaPulsatillaSiliceaCalcarea carbonicaMedorrhinum

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.