Monilia albicans ist die Nosode des Hefepilzes, der heute als Candida albicans geführt wird; Monilia ist sein älterer botanischer Name. Der Repertoriumsbestand ist schmal und liegt vollständig im Gemüt. Beide überlieferten Angaben zeichnen dieselbe Richtung: die Schüchternheit bei Kindern und die Wahnidee, in Gefahr zu sein.
Konstitution
Gemütsbild
Schüchternheit, besonders bei KindernEmpfindung, in Gefahr zu sein, ohne äußeren AnlassErwartung, dass ein Unglück geschieht
Der gesamte Bestand des Mittels liegt im Kapitel Gemüt. Verzeichnet ist zum einen die Schüchternheit von Kindern - Zurückhaltung im Kontakt, Scheu vor Fremden, Zurückweichen statt Zugehen. Zum anderen die Wahnidee, in Gefahr zu sein: ein Gefühl von Bedrohung, dem kein greifbarer Anlass entspricht und das sich als Erwartung eines Unglücks äußern kann. Beide Angaben stehen mit niedrigem Grad; sie zeichnen eine Richtung, kein vollständiges Bild. Ein Zusammenhang mit den körperlichen Zeichen einer Hefebesiedlung ist im Bestand nicht abgebildet und wird hier nicht ergänzt.
Ängste: Furcht, dass ein Unglück geschieht, Empfindung von Gefahr ohne erkennbaren Grund, Scheu im Umgang mit anderen, besonders bei Kindern
Leitsymptome
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- Keine gesicherten Angaben zu Speiseverlangen im Bestand
- Keine gesicherten Angaben zu Speiseabneigungen im Bestand
In Repertorien häufig zugeordnet
Schüchternheit bei KindernÄngstliche Grundstimmung mit Empfindung von BedrohungErwartung eines bevorstehenden Unglücks
Abgrenzung
Bei kindlicher Schüchternheit sind Baryta carbonica mit der Scheu, sich zu zeigen, und dem Verstecken hinter der Mutter, Pulsatilla mit dem anhänglichen, leicht weinerlichen Wesen sowie Silicea mit der zurückhaltenden Zaghaftigkeit bei innerer Festigkeit die ausgearbeiteten Mittel. Für die Empfindung drohenden Unglücks stehen Aconitum napellus, Calcarea carbonica und Psorinum im Vordergrund. Monilia albicans bleibt demgegenüber ein Mittel mit zwei Angaben niedrigen Grades und ohne begleitendes Körperbild.
Verwandte Mittel
Baryta carbonicaPulsatillaSiliceaCalcarea carbonicaMedorrhinum
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.