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Materia medica · Nr. 2277

Micrococcinum

Microc.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Micrococcinum ist eine Nosode, also eine potenzierte Zubereitung aus krankheitsbezogenem Material, hier aus Mikrokokken - kugelförmigen, in Haufen oder Paketen wachsenden Bakterien, wie sie auf Haut und Schleimhäuten vorkommen und in der älteren Bakteriologie als Erreger eitriger Prozesse betrachtet wurden. Solche Bakteriennosoden gehören zur Tradition der Nosodenlehre, wie sie sich seit dem späten 19. Jahrhundert entwickelt hat; die Literatur ordnet sie wiederkehrenden eitrigen Prozessen und Zuständen nach durchgemachten Infekten zu. Eine klassische Arzneimittelprüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Nosodenliteratur genannt: wiederkehrende eitrige Prozesse an Haut und SchleimhäutenZustände nach durchgemachten bakteriellen Infekten

Verwandte Mittel

StaphylococcinumStreptococcinumPyrogenium

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.