Methysergidum ist das Methysergid, ein halbsynthetisches Abkömmling der Mutterkornalkaloide, das ab den 1960er Jahren zur Vorbeugung von Migräneanfällen verwendet und wegen bindegewebiger Verhärtungen bei Langzeitanwendung später weitgehend verlassen wurde. Es steht damit in der Stoffgruppe des Secale cornutum und der Ergotalkaloide, für die die Literatur eine gefäßverengende Wirkung beschreibt. Homöopathisch gehört Methysergidum zu den potenzierten Arzneistoffen der neueren Mittellisten; eine klassische Arzneimittelprüfung liegt nicht vor.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
Verwandte Mittel
Secale cornutumErgotinumBelladonna
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.