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Materia medica · Nr. 2273

Methysergidum

Methys.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Methysergidum ist das Methysergid, ein halbsynthetisches Abkömmling der Mutterkornalkaloide, das ab den 1960er Jahren zur Vorbeugung von Migräneanfällen verwendet und wegen bindegewebiger Verhärtungen bei Langzeitanwendung später weitgehend verlassen wurde. Es steht damit in der Stoffgruppe des Secale cornutum und der Ergotalkaloide, für die die Literatur eine gefäßverengende Wirkung beschreibt. Homöopathisch gehört Methysergidum zu den potenzierten Arzneistoffen der neueren Mittellisten; eine klassische Arzneimittelprüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

Verwandte Mittel

Secale cornutumErgotinumBelladonna

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.