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Materia medica · Nr. 2269

Methylium salicylicum

Meth-sal.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Methylium salicylicum ist der Methylsalicylsäureester, der Hauptbestandteil des Wintergrünöls aus Gaultheria procumbens und der Birke Betula lenta; er verleiht diesen Ölen den charakteristischen Geruch und wird heute überwiegend synthetisch hergestellt. Äußerlich angewendet erzeugt er Wärme und Hautrötung, weshalb er in Einreibungen bei Muskel- und Gelenkbeschwerden traditionell verwendet wird; er ist chemisch mit der Salicylsäure verwandt und in größeren Mengen deutlich giftig. In der homöopathischen Literatur wird die Substanz als kleines Mittel geführt und dort in die Nähe der Salicylate und der rheumatisch geprägten Mittel gestellt; eine umfangreiche Arzneimittelprüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur genannt: rheumatische Muskel- und GelenkschmerzenNeuralgische Schmerzen

Verwandte Mittel

Acidum salicylicumGaultheria procumbensBetula lenta

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.