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Materia medica · Nr. 2251

Mercurius oxy-cyanatus

Merc-o-cy.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Mercurius oxy-cyanatus, das Quecksilberoxycyanid, ist eine Verbindung aus Quecksilbercyanid und Quecksilberoxid, die um 1900 als starkes Desinfektionsmittel für Schleimhäute, besonders bei schweren Rachen- und Kehlkopfentzündungen, in Gebrauch war. In der homöopathischen Literatur steht sie dicht neben Mercurius cyanatus, dem klassisch bei rasch fortschreitenden Halsentzündungen mit Belagbildung und auffallend schnellem Kräfteverfall beschriebenen Mittel. Eine eigene umfangreiche Arzneimittelprüfung liegt für die Oxycyanid-Zubereitung nicht vor; die Angaben leiten sich aus dem Cyanid-Mittel und der Quecksilberreihe ab.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur genannt: schwere Halsentzündungen mit Belägen und GeschwürenEntzündliche Reizzustände der Rachen- und Kehlkopfschleimhaut

Verwandte Mittel

Mercurius cyanatusMercurius corrosivusMercurius solubilis

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.