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Materia medica · Nr. 2243

Mercurius chloroiodatus

Merc-chli.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Mercurius chloroiodatus ist eine gemischte Quecksilberverbindung aus Chlorid- und Jodidanteil und steht damit zwischen den beiden am besten ausgearbeiteten Halogenverbindungen der Quecksilberreihe: Mercurius corrosivus beziehungsweise Mercurius dulcis auf der einen und Mercurius iodatus flavus und ruber auf der anderen Seite. Homöopathisch erscheint die Zubereitung nur in umfangreichen Mittelverzeichnissen; eine eigene Arzneimittelprüfung ist nicht bekannt. Die Literatur beschreibt für die Quecksilbermittel allgemein Schleimhautentzündungen mit Speichelfluss, Halsbeschwerden und Drüsenschwellungen, für die Jodverbindungen zusätzlich harte, geschwollene Drüsen.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

Verwandte Mittel

Mercurius iodatus ruberMercurius iodatus flavusMercurius corrosivus

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.