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Materia medica · Nr. 2236

Mepacrine chlorhydrate

Mepacr-chl.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Mepacrine chlorhydrate ist das Hydrochlorid des Mepacrins (auch Quinacrin oder Atebrin genannt), eines synthetischen Acridin-Farbstoffs, der ab den 1930er Jahren als Malariamittel und später gegen Protozoen- und Bandwurmbefall eingesetzt wurde. Kennzeichnend für die Substanz ist die intensive Gelbfärbung von Haut und Ausscheidungen unter längerer Anwendung; aus der Arzneimittelkunde sind zudem Wirkungen auf Magen, Leber und Nervensystem beschrieben. In der Homöopathie zählt der Stoff zu den potenzierten Arzneistoffen der neueren Mittellisten; eine klassische Arzneimittelprüfung ist nicht bekannt, ein ausgearbeitetes Mittelbild liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

Verwandte Mittel

Chininum sulphuricumChina officinalisAcridinum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.