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Materia medica · Nr. 2235

Mentholum

Mentho.

Auch: menthol

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Mentholum ist das Menthol, der kristalline Hauptbestandteil des ätherischen Öls der Pfefferminze (Mentha piperita, Lamiaceae), heute überwiegend synthetisch oder durch Auskristallisieren aus dem Öl gewonnen. Auf Haut und Schleimhaut erzeugt es die bekannte Kälteempfindung, da es die Kältesensoren reizt, ohne die Temperatur zu verändern. In der homöopathischen Literatur wird Mentholum als kleines, wenig ausgearbeitetes Mittel geführt und in der Nachbarschaft von Mentha piperita gestellt; eine umfangreiche Arzneimittelprüfung liegt nicht vor. Die Zuordnung betrifft vor allem die Schleimhäute der oberen Atemwege und Kopfschmerzen mit Kältegefühl.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur genannt: Reizzustände der Nasen- und RachenschleimhautKopfschmerzen mit Kälte- und KribbelempfindungJuckreiz der Haut mit Brennen und anschließendem Kältegefühl

Verwandte Mittel

Mentha piperitaCamphoraEucalyptus globulus

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.