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Materia medica · Nr. 3650

Melaleuca alternifolia

melal-alt

Auch: melal-a

In 1 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Melaleuca alternifolia ist der australische Teebaum, ein Myrtengewächs, dessen ätherisches Öl seit langem äußerlich verwendet wird und dem die Literatur antiseptische Eigenschaften zuschreibt. Als homöopathisches Mittel ist der Teebaum jung und wenig geprüft; in der klassischen Materia medica ist er nicht enthalten. In OpenHomeopath ist bislang eine einzige Rubrik verzeichnet: die Wahnidee, der Körper sähe hässlich aus.

Konstitution

KörperbauZum Körperbau liegen keine Angaben vor. Ein Konstitutionstyp ist für dieses Mittel nicht beschrieben.
Thermalitätwechselnd
TemperamentDie einzige verzeichnete Rubrik betrifft die Vorstellung, der eigene Körper sähe hässlich aus. Beschrieben wird damit eine starke Beschäftigung mit dem eigenen Aussehen, wie sie bei sichtbaren Hautveränderungen entstehen kann. Weitergehende Temperamentszüge sind nicht gesichert überliefert.

Gemütsbild

Empfindung, der eigene Körper sei hässlich oder entstelltBeschäftigung mit dem eigenen AussehenKein weiteres geprüftes Gemütsbild überliefert

Das Gemütsbild besteht im vorliegenden Datenbestand aus einer einzigen Angabe: der Vorstellung, der Körper sähe hässlich aus. Sie lässt sich mit dem Anwendungsbereich verbinden, den die Literatur dem Ausgangsstoff zuschreibt - Hautveränderungen, die sichtbar sind und Scham auslösen können. Eine Arzneiprüfung, die ein weitergehendes Gemütsbild belegen würde, liegt für Melaleuca alternifolia nicht vor. Die Bekanntheit des Teebaumöls in der äußerlichen Anwendung sollte nicht mit einer homöopathischen Arzneimittelzeichnung verwechselt werden; beides steht auf unterschiedlicher Grundlage.

Ängste: Furcht, wegen des Aussehens beurteilt zu werden, Weitere Ängste sind nicht überliefert

Leitsymptome

Vorstellung, der Körper sähe hässlich aus - die einzige im Repertorium verzeichnete Angabe des Mittels
Hautbeschwerden mit Ausschlägen und Juckreiz werden in der Literatur dem Ausgangsstoff zugeordnet
Pilzbedingte Haut- und Nagelveränderungen, die die Literatur zum Teebaumöl nennt - kein homöopathischer Prüfungsbefund
Weitere körperliche Leitsymptome sind aus Arzneiprüfungen nicht überliefert
Verschlechterung
  • Keine Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Verbesserung
  • Keine Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Keine Verlangen im Repertorium verzeichnet
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Abneigung
  • Keine Abneigungen im Repertorium verzeichnet
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

Vorstellung, der Körper sei hässlich oder entstellt - einzige RepertoriumsrubrikHautveränderungen, wie sie die Literatur dem Ausgangsstoff zuordnetÜber weitere Anwendungsbereiche liegen keine belastbaren Angaben vor

Abgrenzung

Von den breit geprüften Hautmitteln unterscheidet Melaleuca alternifolia das Fehlen einer eigenen Symptomenzeichnung. Sulphur führt den brennenden Juckreiz mit Verschlimmerung durch Wärme und Waschen, Graphites die nässenden, honigartig verkrusteten Ausschläge, Thuja occidentalis die Wucherungen der Haut. Innerhalb der Myrtengewächse steht Eucalyptus globulus dem Teebaum botanisch nahe, ist aber den Atemwegen zugeordnet.

Verwandte Mittel

Eucalyptus globulusSulphurGraphitesThuja occidentalisCalendula officinalis

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.