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Materia medica · Nr. 2188

Manganum phosphoricum

Mang-p.

In 1 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Manganum phosphoricum ist ein Mineralsalz aus dem Übergangsmetall Mangan und der Phosphorsäure. Während Manganum aceticum und Manganum metallicum durch die älteren Prüfungen ein umrissenes Bild mit Knochen-, Gelenk- und Kehlkopfbeschwerden erhielten, ist das Phosphat ein kleines, nicht eigenständig geprüftes Salz; die Angaben dazu stammen überwiegend aus der neueren, am Periodensystem orientierten Arzneimittellehre. In OpenHomeopath ist bislang eine einzige Rubrik verzeichnet: die Abneigung gegen Austern.

Konstitution

KörperbauZum Körperbau liegen keine Angaben vor. Ein Konstitutionstyp ist für dieses Salz nicht beschrieben.
Thermalitätwechselnd
TemperamentGesicherte Angaben fehlen. Die Literatur zu den Manganverbindungen beschreibt eine ausgeprägte Empfindlichkeit gegen Geräusche und eine verdrießliche, in sich gekehrte Stimmung; der Phosphoricum-Anteil wird in der neueren Systematik mit Empfindsamkeit und rascher Erschöpfung verknüpft. Für das Phosphat selbst ist beides nicht durch Prüfungssymptome belegt.

Gemütsbild

Kein eigenständig geprüftes Gemütsbild überliefertIn der Manganum-Literatur: Empfindlichkeit gegen Geräusche und verdrießliche ZurückgezogenheitIm Salzanteil phosphoricum: Empfindsamkeit und rasche Erschöpfung

Für Manganum phosphoricum liegt kein aus Arzneiprüfungen gewonnenes Gemütsbild vor. Die ältere Literatur beschreibt für die Manganverbindungen insgesamt Menschen, die auf Geräusche stark reagieren, sich zurückziehen und in gedrückter, mürrischer Stimmung sind; kennzeichnend ist dort die Besserung des Befindens beim Hinlegen. Der Phosphorsäureanteil wird in der neueren Systematik mit Weichheit, Empfindsamkeit für andere und einer Neigung zu rascher Erschöpfung in Verbindung gebracht. Diese Angaben sind Übertragungen von Bestandteilen auf das Salz und keine geprüften Symptome. Die einzige Repertoriumsangabe betrifft eine Speiseabneigung.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Abneigung gegen Austern - die einzige im Repertorium verzeichnete Angabe des Mittels
Knochen- und Gelenkschmerzen werden in der Literatur für die Manganverbindungen allgemein genannt, vor allem für Manganum aceticum
Empfindlichkeit gegen Geräusche, als Zug der Manganum-Gruppe beschrieben
Ein eigenes Organbild für das Phosphatsalz ist nicht überliefert
Verschlechterung
  • Keine gesicherten Modalitäten für dieses Salz
  • Für die Manganum-Gruppe wird feuchtes Wetter genannt
Verbesserung
  • Keine gesicherten Modalitäten für dieses Salz
  • Für die Manganum-Gruppe wird das Hinlegen genannt

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Keine Verlangen im Repertorium verzeichnet
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Abneigung
  • Austern - die einzige verzeichnete Angabe des Mittels
  • Weitere Abneigungen sind nicht überliefert

In Repertorien häufig zugeordnet

Abneigung gegen Austern - einzige RepertoriumsrubrikÜber weitere Anwendungsbereiche liegen für dieses Salz keine belastbaren Angaben vorIn der klassischen Materia medica ist das Phosphat nicht ausgearbeitet

Abgrenzung

Manganum aceticum ist das breit beschriebene Mittel dieser Gruppe: Knochen- und Gelenkschmerzen, Kehlkopfbeschwerden mit Heiserkeit, Geräuschempfindlichkeit und Besserung beim Hinlegen. Manganum metallicum und Manganum muriaticum stehen ihm nahe. Von Acidum phosphoricum und Phosphorus, die den Salzanteil beisteuern und umfassend geprüft sind, unterscheidet sich Manganum phosphoricum durch das Fehlen jeder eigenen Symptomenzeichnung.

Verwandte Mittel

Manganum aceticumManganum metallicumAcidum phosphoricumPhosphorusFerrum phosphoricum

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.