Maiasaura lapidea ist die Zubereitung aus versteinertem Material eines Dinosauriers der Gattung Maiasaura, deren Name so viel wie gute Mutterechse bedeutet und auf Fossilfunde mit Nestern und Jungtieren zurückgeht. Das Mittel gehört zu den Fossilien- und Sauriermitteln, die erst in jüngster Zeit über moderne Prüfungen in die homöopathische Literatur gekommen sind; in der klassischen Materia medica ist es nicht enthalten. In OpenHomeopath ist bislang eine einzige Rubrik verzeichnet: die Empfindung, in Gefahr zu sein.
Konstitution
Gemütsbild
Empfindung, es drohe Gefahr oder ein UnglückSorge um Schutzbefohlene, besonders um KinderGefühl einer Bedrohung, gegen die man nichts ausrichten kannBedürfnis, das Nest zu bewachen
Die einzige im Repertorium verzeichnete Angabe ist die Empfindung, es werde ein Unglück geschehen. Die moderne Literatur zu den Fossilien- und Sauriermitteln deutet diese Gruppe im Zusammenhang mit einer Bedrohung von außen, die das Fortbestehen der eigenen Art betrifft, und beschreibt bei Maiasaura besonders die mütterliche Wachsamkeit: das Behüten der Jungen, die ständige Sorge, es könne ihnen etwas zustoßen, und die Erschöpfung, die aus dieser Daueranspannung erwächst. Diese Schilderung beruht auf jüngeren Prüfungen und nicht auf einer breit abgesicherten Arzneimittelzeichnung; sie sollte nicht mit gesicherten Symptomen verwechselt werden.
Ängste: Furcht, es werde ein Unglück geschehen, Furcht um das Wohl der eigenen Kinder
Leitsymptome
- Keine gesicherten Modalitäten aus dem Repertorium
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine gesicherten Modalitäten aus dem Repertorium
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- Keine Verlangen im Repertorium verzeichnet
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine Abneigungen im Repertorium verzeichnet
- In der Literatur nicht näher beschrieben
In Repertorien häufig zugeordnet
Empfindung von Gefahr und drohendem Unglück - einzige RepertoriumsrubrikZustände anhaltender Sorge um Schutzbefohlene, wie sie die Prüfungsliteratur beschreibtÜber weitere Anwendungsbereiche liegen keine belastbaren Angaben vor
Abgrenzung
Aconitum napellus führt die plötzliche, heftige Furcht vor einem drohenden Unglück mit Unruhe und raschem Beginn und ist umfassend geprüft. Calcarea carbonica kennt die Sorge, es könne etwas Schlimmes geschehen, verbunden mit einem klar gezeichneten Konstitutionsbild. Innerhalb der Fossilienmittel stehen Tyrannosaurus rex und andere Saurierzubereitungen daneben, jeweils mit schmaler Datenlage. Eine Abgrenzung anhand des Repertoriums ist bei einer einzigen Rubrik nicht möglich.
Verwandte Mittel
Aconitum napellusCalcarea carbonicaAmbra griseaCarcinosinum
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.