HomöopathieSucheZur Startseite
Materia medica · Nr. 2156

Magnolia glauca

Magn-gl.

In 5 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Magnolia glauca, die Sumpfmagnolie oder Sweet Bay, ist ein nordamerikanischer Baum aus der Familie der Magnoliengewächse. In der Homöopathie ist sie nur klein bearbeitet; besser ausgearbeitet ist die verwandte Magnolia grandiflora. Die Datenbasis führt Magnolia glauca bei Ohnmachtsneigung und bei asthmatischer Atmung - also bei Zuständen, in denen Kreislauf und Atem gemeinsam nachgeben.

Konstitution

KörperbauEin eigener Konstitutionstyp ist nicht überliefert. Das Mittel wird über Kreislauf- und Atemzeichen beschrieben, nicht über einen Körperbau.
ThermalitätIn der Literatur nicht näher beschrieben
TemperamentZum Temperament liegen keine eigenen Angaben vor; die Datenbasis enthält keine Gemütsrubriken. Die amerikanische Literatur beschreibt die Magnolien als Mittel bei rheumatischen Beschwerden, die mit Herzbeschwerden abwechseln, ohne ein Gemütsbild auszuarbeiten.

Gemütsbild

Keine eigenen Gemütsrubriken überliefertBeklemmung und Beunruhigung bei AtemnotIn der Literatur nicht näher beschrieben

Für Magnolia glauca sind keine Gemütsrubriken hinterlegt. Die überlieferten Angaben betreffen die Neigung zur Ohnmacht und die erschwerte, asthmatische Atmung. Die Beklemmung und die Furcht, die Atemnot begleiten, gehören zum Zustand selbst und sind kein geprüftes Arzneimittelbild. Wer das Mittel erwägt, geht deshalb vom körperlichen Befund aus - von der Schwäche mit Neigung zum Zusammensinken und von der Enge beim Atmen.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Neigung zur Ohnmacht, in der Datenbasis unter den Allgemeinsymptomen ausdrücklich verzeichnet
Schwächegefühl mit Mattigkeit als allgemeiner Zug
Asthmatische, erschwerte Atmung mit Enge auf der Brust
Die amerikanische Literatur beschreibt für die Magnolien einen Wechsel zwischen rheumatischen und Herzbeschwerden
Verschlechterung
  • Aufrichten und Anstrengung, wodurch die Ohnmachtsneigung zunimmt
  • Stickige, warme Räume, wie bei asthmatischer Atmung allgemein beschrieben
Verbesserung
  • Liegen und Ruhe
  • Frische, kühle Luft

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Abneigung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

In Repertorien bei Ohnmachtsneigung aufgeführtIn Repertorien bei Schwächezuständen genanntIn Repertorien bei asthmatischer Atmung verzeichnet

Abgrenzung

Magnolia grandiflora ist die besser ausgearbeitete Verwandte; dort steht der Wechsel zwischen rheumatischen Beschwerden und Herzbeschwerden im Vordergrund. Kalmia latifolia zeigt Gelenkschmerzen, die von oben nach unten wandern, mit langsamem Puls. Cactus grandiflorus ist an dem Gefühl kenntlich, das Herz werde von einer eisernen Hand zusammengedrückt. Bei asthmatischer Atmung sind Lobelia inflata und Ipecacuanha die geläufigen Mittel. Für Magnolia glauca spricht die knappe Verbindung von Ohnmachtsneigung und Atemenge; ein tragfähiges Gesamtbild liegt nicht vor.

Verwandte Mittel

Magnolia grandifloraKalmia latifoliaCactus grandiflorusLobelia inflataSpigelia anthelmia

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.